Ein Haufen Jungs und die Sicht auf ihre Welt – Das Surfmag „Pulk“

Nur 60 Kilometer misst die Ostsee zwischen Fehmarn und Wustrow, der Heimat der Binsurfen-Crew. Wenige Kilometer Wasser, in dem die Wellen nicht groß, nicht kraftvoll werden, dafür unsauber und kalt sind. Doch für die Jungs um Lucas, Dan und Felix ist die Ostsee ihr Zuhause und der wichtigste Ort für Reisen und Abenteuer. Mit „Pulk“ erfüllen sie sich nun so etwas wie ihren Jugendtraum: Ein eigenes Magazin.

Titelblatt Pulk

„Pulk“ ist eigentlich zu groß, zu zeitlos, um ein normales Surfmag zu sein. Und mit 25 Euro pro Ausgabe auch zu teuer. „Pulk“ ist vielmehr ein Buch, das einmal im Jahr eine Fortsetzung erhalten soll und immerwährende Geschichten erzählt. Von den wirklich exotischen Surfdestinationen und den Menschen, die den Stoke leben, ob in Litauen oder Sri Lanka.

Pulk Ostsee

In der ersten Ausgabe machen die Jungs was binsurfen am besten kann. Sie surfen die Ostsee. Doch sie verlassen die endlosen Strände Mecklenburg-Vorpommerns und machen sich auf die 10 000 Kilometer lange Reise einmal rum. Sie machen sich auf die Suche nach Schwestern und Brüdern im Geiste, die, wie sie, leben für die Brackwasserwellen der schmalen Ostsee, die tauben Hände im Winter und das Grinsen nach einem Surf in der Mitte des Sturms.

zweiseitiges Bild in Pulk

Auf ihrer Reise treffen sie in Kaliningrad Surfer, die im Winter zwei dünne Neos übereinander tragen, die zwei möglicherweise einzigen Surfer Litauens und eine gewachsene und verschwiegene Surfszene in Schweden. Menschen, die alle etwas gemeinsam haben. Menschen mit Liebe zum Surfen in windigen und kalten Wellen, die allesamt ein Leben darum bauen auf der Ostsee zu surfen.

Doppelseite Pulk

Hinzu kommen die Fotografien ihrer Reisen in denen Bilder aus Schottland neben denen aus Mauretanien konsequent erscheinen und trotzdem jeweils ihre eigene Geschichte erzählen. In Interviews lassen sie Künstler und Fotografen zu Wort kommen, die, so glaubt man, Teil dieses Pulks sind, Teil dieser unausgesprochenen Gemeinschaft aus Süchtigen gegen die Vernunft.

„Pulk“ ist sicherlich nicht für jeden das richtige Magazin. Kein professionelles Surfen im Hochglanz und keine perfekten Wellen unter Palmen. Es ist die Sicht von einem Haufen Jungs auf ihre Welt in 224 Seiten. Pulk ist echter Stoke und die Inspiration selbst mal wieder vor die Tür zu gehen und Wege zum nächsten Abenteuer zu finden, statt Gründe dagegen zu suchen.

Hier bekommt ihr „Pulk“:

Saltwater Shop

Pulk Shop

Webseite: www.pulkmag.de

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