Sonntags Surffilm: Leave a Message

Die besten Sonntage sind jene, die wir im Wasser verbringen. Als deutsche Surfer befinden wir uns am Sonntag allerdings eher von Sehnsucht geplagt auf dem Sofa, verschwenden unzählige Gedanken auf die nächsten Wellen und träumen verkatert vor uns hin. An dieser Stelle zeigen wir euch hin und wieder Filme und Videos als eine kleine Inspiration zum Abschalten und Faul sein, wenn schon nicht spüren, dann sehen.

Leave A Message

Jason Kenworthy und Aaron Lieber für Nike 6,0, 23:48 min

Einer meiner absoluten Lieblings Surffilme. Eigentlich bin ich eine Verfechterin von Surfdokus. Ich will mehr als nur einen Surfporno. Mehr als psychedelische Musik und radikale Maneuver von Dane und mehr als chillige Longboardwellen zu bisschen Gitarrengeklimper, auch wenn so mein eigener perfekter Surftag aussehen würde. Eigentlich will ich Geschichten, Natur, fremde Länder und Erzählungen. Und dann kam Leave A Message: kein Text, keine Interviews, keine Stimme aus dem Off. Nur eine Welle nach der anderen und geile Musik, die zumindest mir ein dickes Grinsen auf dem Gesicht beschert und mich los hüpfen lässt. Für mich gehört er zu DEN Surffilmen, die man mal gesehen haben muss und ich bin jedes Mal wieder überrascht, dass so viele Leute noch nie etwas von ihm gehört haben.

Den Film könnt ihr hier kostenlos in voller Länge schauen.

Leave A Message ist ein reiner Mädels Surffilm und vielleicht macht ihn genau das so anders. Die Surferinnen sind Carissa Moore, Lakey Peterson, Laura Enever, Coco Ho, Monyca Byrne-Wickey (heute Eleogram) and Malia Manuel. Alle außer Monyca surfen heute, fünf Jahre nach erscheinen, die Worldtour (Worte zur WSL 2016 gibts hier). Sie gehören zu den Besten und stellen eine neue Generation von weiblichen Surfern dar. Carissa hat sich letztes Jahr den dritten Weltmeistertitel geholt und da wird auch noch mehr gehen. Schaut man sich das Video an wird klar, es gibt keine Grenze für Frauen und in den letzten Jahren hat sich so einiges getan. Die sechs werden nacheinander gezeigt und man sieht wie jede ihren eigenen Stil hat. Unerschrocken und begabt ziehen sie in jede noch so fiese Welle und würden so einige der Jungs in die Tasche stecken. Motivation pur!

Der Film kam 2011 raus und Clemens hatte schon lange vorher irgendwo gelesen, dass es ein Mädelsfilm geben wird mir davon erzählt. Damals dachte ich noch, jaja irgend ein mehr oder weniger spannender Film, aber ist ja auch mal nett Mädels bei surfen zu sehen und nicht immer nur die gleichen Typen. Also brav drauf gewartet, ihn endlich gesehen und dachte zum ersten Mal: warum ist der so kurz? Ich wünsche euch viel Spaß beim Gucken und Go Girls!

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